•• Softwarepatente ••
 

Softwarepatent

Wer ein neues Produkt entwickelt hat, das zunächst eine Neuheit auf den Markt darzustellen scheint, kann dafür Patente anmelden. Beim zuständigen Patentamt erfährt der Antragsteller auch, ob es das neuartige Produkt nicht doch schon längst gibt und die Verbreitung möglicherweise durch vorheriger Hersteller untersagt wurde. Ist dies nicht der Fall, kann der Erfinder ein Patent auf seine neue Entwicklung anmelden, um so zu verhindern, dass sein Produkt von einer anderen Firma geklaut oder vor ihm auf den Markt gebracht wird. Die Anmeldung der entsprechenden Patente schützt in vielen Fällen vor Diebstahl.

Ausnahmen bildet hier das Softwarepatent. Software unterliegt in Deutschland nicht dem Gesetz der Patente. Software wird, wie der Inhalt von Büchern und jedes andere geistige beziehungsweise kreative Eigentum, durch das Urheberrecht, auch Copyright genannt, geschützt. Ein spezielles Sonderrecht als Softwarepatent würde den jungen Softwareentwickler jedoch unterstützen. Denn die Konkurrenz ist sehr groß und oftmals stärker. Wird die neuartige Software erst einmal geklaut, muss der ursprüngliche Entwickler den Beweis antreten, dass es sich bei der Software um seine Entwicklung handelt. Dies ist oftmals nur dann möglich, wenn die Software 1 : 1 vom Konkurrenten weiter vermarktet und somit nicht verändert wurde.

Bis heute gibt es keine Möglichkeit die selbst entwickelte Software sinnvoll mit einem Softwarepatent zu schützen.